Herzlich Willkomen!


Schon seit dem ich Lenne kenne, sprach er immer davon, dass er gerne einen Hund hätte. Was für eine Rasse stand dabei von Anfang an fest, ein Hovawart. Aufgewachsen ist er mit einem Hovawart Namens Momo (Carlo vom Reet), der anscheinend einen bleibenden Eindruck bei ihm hinterlassen hat.

Vier Jahre lang wurde immer wieder der Wunsch eingestreut. Ich hatte immer noch meine Bedenken, klar waren wir zum damaligen Zeitpunkt noch Studenten und hatten zumindest Zeit, doch irgendwann steht auch der Berufseinstieg bevor, Zeit wird dann ziemlich schnell zur Mangelware.

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Doch irgendwann gab ich dann doch nach und fragte noch „aber Hovawarte sabbern doch nicht?!“ was mit einem deutlichen „Nein“ beantwortet wurde und die Suche nach einem geeigneten Zuchtverband und Züchter begann.

Nachdem wir ein wenig im Internet recherchierten fanden wir den RZV (Rassezucht Verein für Hovawarthunde) Zwinger „Hovawarte von Helm Klamm“ und meldeten und bei der Züchterin Helgrid Klamm und ihrer noch tragenden Hündin Alisha zum Besuch an.

Wir hatten uns im Vorfeld noch andere Züchter ausgesucht, die wir gerne noch besuchen wollten, aber als wir auf Alisha trafen, war uns klar: Es gibt nur einen Welpen von Alisha.

Wir wurden laut bellend in Empfang genommen, schnell akzeptiert und zum Spielen und Bauch kraulen aufgefordert. Zudem war und ist Alisha nach wie vor eine bildschöne Hündin.

Wir gingen und baten Helgrid, sofern sie uns einen Hund geben würde, uns eine blonde Hündin zu reservieren. Sie lachte, und sagte so etwas wie: „Ich glaube nicht, dass es blond gibt, aber ich halte euch auf dem laufenden“

Am 27. Februar, einen Tag nach der Geburt vom A-Wurf von Helm Klamm, klingelte bei uns das Telefon. Helgrid verkündete, Alisha hat zwei schwarzmarkene Rüden geboren. Sie sagte außerdem, dass sie darüber nachgedacht hat und bereit wäre uns einen Welpen zu geben, allerdings sei ja keine blonde Hündin dabei und wir sollen es uns überlegen. Lenne verabschiedete sich am Telefon mit dem Versprechen an Helgrid bald anzurufen und unsere Entscheidung mitzuteilen.

Er verkündete mir die Neuigkeiten, und grübelte darüber, ob es denn doch vielleicht ein schwarzmarkener Rüde sein darf. Ich glaube er war noch nicht ganz die Treppe von oben hinuntergelaufen, da war die Entscheidung schon gefallen.

Viele Welpenbesuche später, zog dann endlich das kleine Fellknäul namens Arras bei uns ein und hält uns seitdem ziemlich auf Trab (und sabbern kann der Hovawart doch 🙂 )